Verband der Kleingärtner Baden-Württemberg e.V.

Der Verband bekommt Zuwachs

Gegründet wurde der Bezirksverband der Gartenfreunde Heidelberg im Jahr 1939. 21 Vereine mit insgesamt 25 Kleingartenanlagen und derzeit 2.327 Mitglieder gehören ihm heute an. Elf seiner Mitgliedsvereine sind direkt in der Stadt Heidelberg zu Hause, zehn Vereine stammen aus Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises, wie Eppelheim, Leimen, Nussloch, Neckarsteinach, Walldorf und Wiesloch.

Damit sind die Heidelberger Gartenfreunde nach dem Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe und dem Freiburger Bezirksverband der drittgrößte Verband innerhalb des VKBW.
Geführt wird der Verband von einem zwölfköpfigen Vorstand. Für das umfangreiche gärtnerische Informationsangebot, also für Schulungen, Seminare und Anbautipps, das die Heidelberger Gartenfreunde ihren Mitgliedern bieten, ist vor allem der Fachberater des Verbandes, Wolfgang Essig zuständig.

Besonders wichtig ist uns der Schutz unserer Umwelt, also vor allem der schonende Umgang mit Boden und Grundwasser“, erklärt der Vorsitzende Peter Stadler, warum die Heidelberger Gartenfreunde ähnlich wie ihre Karlsruher Kollegen schon seit vielen Jahren ein eigenes Bodenlabor unterhalten.
„Jeweils im Frühjahr und im Herbst nehmen wir in verschiedenen Anlagen aus zufällig ausgewählten Gärten Bodenproben und lassen die dann von Helmut Rudolph, dem Chef unseres Labors analysieren“, berichtet Stadler.
Zu den Einrichtungen die sich der Heidelberger Bezirksverband im Interesse seiner Mitglieder neben dem Bodenlabor leistet gehört auch eine eigene Schlichtungs- und Wertermittlungskommission.

Sorgen bereiten den Heidelberger Gartenfreunden zuweilen das Zusammenleben mit ihren nicht in Deutschland geborenen Gartenpächtern. „Insgesamt haben wir vor allem in ein oder zwei Vereinen im Stadtbereich einen sehr hohen Anteil an ausländischen Gartenfreunden, von denen viele leider gar nicht wissen, was ein Kleingartenverein eigentlich ist“, erzählt Stadler.