Verband der Kleingärtner Baden-Württemberg e.V.

24. Bundeswettbewerb 2014 „Gärten im Städtebau“

Viele der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner waren mit ihren Familien an diesem schönen Sonntagnachmittag in ihren Parzellen um den Tag in ihrem Garten zu genießen und freuten sich über den Besuch der Gäste.
Michael Obert, Bürgermeister, Klaus Weindel, stellvertretender Leiter des Gartenbauamts, Alfred Lüthin, Vorsitzender VKBW informierten die Gäste anhand von Stelltafeln mit Schaubildern über die Vereinsgeschichte und die Infrastruktur, den Flächennutzungsplan der Stadt Karlsruhe in Bezug auf die 100 Kleingartenvereine im Stadtkreis Karlsruhe und über die Artenvielfalt der Tiere in der Anlage und Umgebung.
Besonderen Eindruck machte der Erlebnispfad Lebensraum Kleingarten, ein Lehrpfad für Kinder und Jugendliche, der schon den Kleinsten die Natur im Kleingarten näherbringt und an zehn Stationen Klimabäume, Insektenhotel und Blumenwiese, Eidechsenhabitat, Bienenstock, Vogel-Nistkästen, Kompost, Kräuterspirale, Greifvogel-Sitzwarte, Pflanzenschutz und eine Igelburg vorstellt. „Die Kinder der Grundschule Hagsfeldwaren aktiv am Bau des Erlebnispfades beteiligt“, sagt Alfred Lüthin, nachdem die Kinder zur Begrüßung eine Ode an den Sommer sangen und mit dem Raphuhn rapten und danach den Spielplatz der Kleingartenanlage stürmten.


Gärten im Städtebau: Die Meisterschaft der Kleingärtnervereine

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ ist einer der wichtigsten Ideenwettbewerbe zur urbanen Gartenkultur in Deutschland – und eine Art deutsche Meisterschaft der mehr als 15.000 Kleingärtnervereine, die unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde organisiert sind. Der Wettbewerb stellt den Beitrag des Kleingartenwesens für eine lebenswerte, soziale und grüne Stadt in den Mittelpunkt. Der Wettbewerb wird alle vier Jahre durchgeführt und steht 2018 unter dem Motto Kleine Gärten – bunte Vielfalt“.
Herausgeputzte Lauben und akkurat gepflegte Blumenrabatten interessieren dabei nur am Rande. Der Wettbewerb würdigt besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Kleingartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld aussenden. Das können – ganz konkret – Gärten der Gemeinschaft, Bildungsangebote für Kinder Mehrgenerationen- oder Kulturprojekte sein, die einem grauen Stadtteil Farbe und Leben verleihen.
Träger und Auslobende des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).
20 Kleingartenanlagen aus allen Bundesländern nehmen dieses Jahr am Bundeswettbewerb teil und eine siebenköpfige Jury besucht alle Kommunen mit ihren gemeldeten Kleingartenanlagen vor Ort. Die Bereisung findet vom 16. bis 28. Juni statt. Die Sieger werden am 1. Dezember 2018 im Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin prämiert.

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